Der Hype um „Hippness“

Der Hype um „Hippness“

Trend: Vetements als Newcomerlabel der Modeszene

Bis vor Kurzem waren sie nur Insidern und Eingeweihten bekannt, diese zahlten schon mal 500,- für ein T-Shirt oder 1000,-Euro für eine Jeans. Trotzdem ist das mehrköpfige Designkollektiv um den Deutsch-Georgier Demna Gvasalia bei Fashionprofis in aller Munde. Die jungen, unverbrauchten Designer kombinieren in ihren Kollektionen alte Trends mit neuen Schnitten und erfreuen damit scheinbar alle Gemüter. Dass die Outfits dabei nicht unbedingt „schön“ sein müssen, liegt schließlich gänzlich im Auge des Betrachters und so schafften es die Styleprofis auch bereits in Leandra Medines „man repeller“ Blog (www.manrepeller.com) in dem sie über Modetrends berichtet, die nicht allen Männern zugänglich sind (wie z.B Culottes oder Latzhosen…!)Der Hype um neue Marken und Labels ist so alt wie die Fashionszene jung ist, der Wunsch nach Neuem und Ungewöhnlichen wird dabei gerne auf unverbrauchte Namen gelegt. Nein, die abegschnittenen Sweater oder Kapuzenshirts oder überdimensionale Bomberjacken sind nicht neu. Ebenso ein gelbes T-Shirt mit rotem DHL Logo. Ungewöhnlich ist vielleicht die Kombination selbigen zu Lederhose und Bomberjacke oder die ANTI Fashion Aussage. Ein Kleidungsstück eines Dienstleisters ist schon wieder so banal, dass es hip ist… Fest steht: der Markt ist gesättigt und in unsicheren Zeiten greift Mann/Frau gerne auf alt bekanntes zurück. Unsere alten Sehgewohnheiten und  unser allgemein gültiges „Schönheitsempfinden“ sind diesen Kreativen natürlich schamlos ausgeliefert. High-fashion Designer gelten dadurch als Wegbereiter für so manchen neuen Trend, der sich in wenigen Monaten oder gar Wochen (kopiert!) in den Läden der globalen Modeananbieter finden lässt. Spätestens dann steht fest: hier wurde ein Trend gesetzt!-

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